| |
Fast ein Tabu-Thema
Mir fallen die Haare aus....
Sonne, Sandstrand, Meeresrauschen –
enlich ist Urlaub. Doch selbst in der schönsten Zeit
des Jahres kann man unliebsame Überraschungen erleben.
Besonders häufig: Probleme mit den Haaren.
Experten schätzen, dass rund vier Millionen Deutschen
mehr Haare ausgehen, als ihnen lieb ist. Woran es liegt, dass
uns gerade jetzt die Haare wie Spaghetti vom Kopf hängen
und warum jede zweite Frau schon mal unter Haarausfall litt,
erklärt Ihnen die LISA- Experten-Runde.
Falsches Wasser
Egal, ob Meer oder Pool- bei Reisen in den Süden liegt
es oft am fremden Wasser, wenn die Haare nicht richtig sitzen
wollen oder gar dünner werden. Grund: Der pH-Wert der
Haut wird durch den veränderten Mineralgehalt des falschen
Wassers beeinträchtigt – und das spiegelt sich
auf dem Kopf wieder. Und die starke Sonnenstrahlung greift
das Haar zusätzlich an.
Gegenmaßnahme: Die Moleküle des medizinischen Wirkstoffes
VCM 5 (in Spotheken) machen das Haar von der Wurzel an wiederstandsfähiger
gegen schädigende Umwelteinflüsse und schützen
es so vor Sommer- Haarausfall. Zudem wird mit Schweiß
das Haarvitamin Biotin ausgeschieden, das für einen vollen
Schopf wichtig ist. Deshalb viel Haferflocken, Reis und Gemüse
essen. Oder sich Biotin-Präparate in der Apotheke besorgen.
Sofort-Tipp von Buchautorin Schka Pittroff („Beauty!“,
GU): „Ein Liter Mineralwasser, zwei Esslöffel Zitronensaft
und etwas Bier mischen. Die Mixtur ins Haar geben, einwirken
lassen und nach ein paar Minuten mit Mineralwasser wieder
ausspülen.“
Zu viel Hormone
30 bis 40 Prozent Frauen sind vom gleichen Haarausfall betroffen,
unter dem auch Männer leiden – dem hormonell bedingten
Haarausfall. Ursache ist ein Ungleichgewicht zwischen männlichen
(Testosteron) und weiblichen Hormonen (Österogen) im
Körper.
Gegenmaßnahme: Gut ist auf jeden Fall eine ausgewogene
Ernährung, eventuell zusätzlich Präparate mit
Soja. (Apotheke) einnehmen, die reich an Phyto-Östrogenen
sind. Denn manchmal lässt sich der Östrogen-Abfall
nich vermeiden, zum Beispiel nach einer Schwangerschaft oder
den Wechseljahren.
Sofort-Tipp von der Haar-expertin Prof. Ingrid Moll: „Hilfreich
ist in vielen Fällen eine Östrogentinktur zum Auftragen
auf die Kopfhaut, die mindestens 50-prozentig sein muss. Darüber
hinaus stehen nach Östrogen-Präparate wie die Pille
oder Anti- Androgene zur Verfügung.“
Giftige Chemie
Häufiger Kontakt mit Haushaltsreinigern, häufiges
Färben der Haare, aber auch Medikamente können auf
die Wurzeln wirken und zum diffusen Haarausfall führen.
Gegenmaßnahme: Beipackzettel aufmerksam nach der Nebenwirkung
Haarausfall durchlesen. Eventuell ein anderes Präparat
verordnen lassen. Die Haare tönen statt färben sowie
zu biologischen Haushaltsreinigern wechseln.
Sofort-Tipp von Prof. Lothar-Andreas Hotze: „Geht der
Haarausfall mit einer Antriebslosigkeit und einem Kältegefühl
einher, die Schilddrüse kontrollieren lassen.“
Fehler im Immunsystem
Rund 15 000 Menschen hierzulande leiden unter dem kreisrundem
Haarausfall, der überall am Körper auftreten kann.
Die am Anfang pfenniggroßen Flächen, die nach und
nach immer größer werden und bis zum Verlust aller
Haare am Körper führen können, treffen Männer,
Frauen und Kinder.
Gegenmaßnahme: Das als Ursache eine Störung Immunsystems-
unter anderem durch Zinkmangel – vermutet wied, beugt
man mit einer zinkreichen Ernährung vor. Die Entzündung
an der Haarwurzel kann mit Cortison bekämpft werden.
Nebenwirkungen: Die Haut wird durch diese Behandlung dünner. |
| |
Sofort-Tipp von Ayurveda-Expertin
Balvinder Sidhu
(Institut „Kaya Veda, Annastrasse 36 a, 86150 Augsburg,
Tel. 0821- 349 75 20):
"Wir erzielen gute Erfolge
mit einer Kombination aus indischen Kräuter- und Kristall-
Produkten. Sie entgiften den Körper, erwecken abgeschaltete
Haarwurzeln zu neuem Leben." |