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Aus der Naturheilkunde – Praxis
Indische Medizin stoppt den kreisrunden Haarausfall
Die Biologiestudentin war völlig
verzeifelt. Seit ihrem 16.Lebensjahr litt Jana aus Jena am
sogenannten kreisrunden Haarausfall. Dabei treten die kahlen
Stellen zunächst vereinzelt auf und können mit dem
Resthaar verdeckt werden. Häufig jedoch weiten sich die
Ringe aus, werden zu breiten Flächen und führen
schließlich zur gefürchteten Glatze. Frauen jeden
Alters, nicht nur junge wie Jana, leiden höllisch unter
der geheimnisvollen Erkrankung, für die es in der Schulmedizin
noch keine grundsätzlich wirksame Therapie gibt. Diese
Erfahrung machte auch die Studentin. Denn keine Tinktur, keine
Hormongabe half. Jana verlor das Haar schließlich büschelweise.
Und vor etwa einem Jahr sah sie fast schon den vollständigen
Kahlkopf, wenn sie einen ängstlich prüfenden Blick
in den Spiegel warf.
Fachleute nennen das „Alopecia totalis“. Doch
die exakte Bezeichnung zu kennen, tröstete Jana wenig.
Sie erzählt: „Ich hatte am Ende wirklich unglaubliches
Glück, dass mir nach sechs Jahren vergeblicher Behandlung
eine Bekannte meiner Mutter den Tipp gab, mich an Naturheilkunde
zu wenden. Die Frau empfahl mir ein Institut, wo diese Form
von Haarausfall mit Ayurveda, also indischer Medizin, therapiert
wird.
Balvinder Sidhu nützt die älteste Heilkunst der
Welt in ihrem Institut für biologisch-ayurvedische Spezialkosmetik
„Kaya Veda“ in Augsburg (Tel. 0821- 349 75 20)
vor allem bei Haut- und Haar- und Nagelproblemen. Nach dem
Beratungsgespräch stellt die Expertin eine Kombination
von Kräuter- und Kristallprodukten zusammen. „Die
Kristalle öffnen die verschlossene Kopfhaut“, erklärt
die Expertin. „Ein Haartonikum – Spray, Shampoo
oder Öl – kann dann den Haarwuchs wieder anregen,“
Zusätzlich gibt die Heilerin ihren Patientin Tees und
Öle, die den Prozeß fördern sollen. „Jeder
Fall wird von mir fotografisch dokumiert“, sagt die
34jährigen Medizinerin. „Und obwohl uns die Schulmedizin
anfangs ablehnend gegenüber stand, bezahlen heute schon
einige Krankenkassen auf Antrag einen Zuschuß, wenn
die Behandlung erfolgreich abgeschlossen werden konnte.“
Balvinder Sidhu ist sehr stolz auf ihre Arbeit. Und für
Jana ist das Ergebnis der Therapie schlicht „ein Wunder!“ |