|
|
AYURVEA
Indische Medizin hilft bei Haar- und Hautproblemen
Angefangen vom entlegenen Dorf irgendwo
in Indien bis hin zur noblen Kurklinik in Deutschland, die
für viel Geld in wenig Zeit angeschlagene Hoheiten "runderneuert"
- Ayurveda ist zurzeit
überall. Von Schulmedizinern
argwohnisch beäugt, aber von Patienten geliebt, feiert
die über 4000 Jahre alte "Traditionelle
Indische Medizin" gerade
hierzulande einen Erfolg nach dem anderen. Angefangen als
reines Wellness- und Erholungsprogramm entdecken heute immer
mehr Ärzte und Heilpraktiker, dass die
älteste Heilkunst der Menschheit
viel mehr kann, als nur einen schönen Teint machen. Klinische
Studien geben Hinweise auf eine Wirksamkeit zum Beispiel bei
Leberzirrhose und Gelenkentzündungen - Krankheiten, denen
die Schulmedizin bis heute hilflos gegenübersteht!
In der indischen Theorie ist jede Krankheit Ausdruck eines
Ungleichgewichts der Lebensenergien", erklärt Balvinder
Sidhu (35) aus Augsburg, die
die Heilslehre seit vielen Jahren bei Menschen mit Haar- und
Haut- und Nagelproblemen einsetzt. "Das Ziel von Ayurveda,
das wörtlich übersetzt WIssen
vom Leben bedeutet, ist es, das
Gleichgewicht von seelischen und Körperlichen Kräften
herzustellen. Und sei es mit Schlamm, Baumrindem, mit Edelsteinen
oder Termitenschlamm!"
Hintergrund: Nach
der ayurvedischen Lehre geht man davon aus, dass es drei Grundenegien
- so genannte Doschas - gibt: Vata,
Pitta und Kapha. "Jeder
Mensch hat seine eigene Zusammensetzung dieser Doschas",
berichtet die Expertin, die vor fas 25 Jahren aus dem Norden
Indiens nach Deutschland kam. "Wir fühlen uns wohl,
wenn sich die drei Kräfte im Einklang befinden. Viele
Faktoren beeinflussen jedoch das Energie- Gleichgewicht -
wie zum Beispiel unsere Arbeit, die Nahrung oder das Wetter.
Geht das Gleichgewicht verloren, ist unser Wohlbefinden gestört
und wir geraten aus
der Balance." Tatsächlich
zeigen sich solche ersten gesundheitlichen Störungen
oft zuerst an Haar, Haut oder Nägeln. "Die Haut
ist das größte Organ des Menschen", weiß
Balvinder Sidhu. "Sie umgibt wie eine natürliche
Schutzhülle, die sowohl durch innere als auch durch äußere
Einflüsse geschächt werden kann. Es kommt zu Überproduktion
an Fett, Mangel an Feuchtigkeit, häufig - gerade bei
Frauen - zu Haarausfall. Ein besonderes Problem stellt dabei
der so genannte kreisrunde
Haarausfall dar. die "Alopecia Areata" ist eine
der rätzelhafteste Krankheiten des Menschen.
Sie tritt bei völliger Gesundheit auf und kann die gesamte
Körperbehaarung erfassen!
Experten schätzen dass in
Deutschland rund 800 000 Menschen unter der Störung des
körpereigenen Immunsystems leiden,
die dazu führt, dass fehlgesteuerte Abwehrzellen, die
den Körper eigentlich vor gefährlichen Eindringlingen
schützen sollen, die Haarwurzeln angreifen und diese
daran hintern, "Keratinzellen" - aus denen unser
Haar besteht - zu produzieren.
Das Dilemma:
Obwohl die mysteröse Krankheit seit
über 2500 Jahren bekann ist,
gibt es schulmedizinisch keine Therapie, die die sehr belastende
Erkrankung ursächlich heilen kann!
Die Hoffnung:
An einzelnen Hautkliniken-Zentren versucht man mit Zink, UV-Licht,
Kortison oder Reiztherapie das Immunsystem so umzustimmen
- oder zu unterdrücken -, dass die Haare wiede anfangen
zu wachsen. Doch das ist alles im experimentellen Stadium
- Erfolgsquotte bisher leider nur knapp ein Drittel!
"Mit unser ayurvedischen Methode können wir dagegen
Menschen helfen, die schulmedizinisch bereits austherapiert
sind", sagt Balvinder Sidhu. "Der Grund: Haarprobleme
sind aus Sicht der Traditionellen Indischen Medizin so individuell
wie die Menschen, die unter ihnen leiden. Wir
kümmern uns nicht nur allein um das Symptom, sondern
um den ganzen Menschen, klären
die Ursachen immer im Einzelfall - auch wenn der Haarausfall
anscheinend bei allen gleich aussieht." Nach einem ausführlichen
Beratungsgespräch stellt die Ayurveda-Expertin, die hierzulande
sich selbst nur als Kosmetikerin bezeichnen darf, eine
Kombination von verschiedenen indischen Kräuter und Kristallprodukten
(Kosten ca. 300-500 Euro) zusammen,
die vor allem den Körper entgiften, die "abgeschalteten"
Haarwurzeln wieder zu neuem Wachstum stimulieren sollen.
Nur selben Nebenwirkungen
"Mit den Kristallen
wird die verschlossene Kopfhaut geöffnet",
sagt die junge Frau. "Kräuterpräparate fördern
den Haarwuchs. Ganz wichtig: Dauzu wird immer die ganze Pflanze
genommen, niemals einzelnen Bestandteile. Die Wirkung setzt
zwar nicht so prompt ein wie in der Schulmedizin, aber auf
diese Weise gibt es kaum Nebenwirkungen." Auch wird nicht
nur die Kopfhaut "behandelt"- hinzu kommen können
die verschiedenen Ganzkörperöle und auch Heiltees
für die Heimanwendung, die den Umstimmungsprozess fördern
und den Körper ganzheitlich reinigen sollen. Die Wirkung
hat bei vielen Betroffenen bereits zum ersten Kontrolltermin
nach vier Wochen eingesetzt! Jeder Fall wird von mir fotografisch
genau dokumentiert", sagt Balvinder Sidhu. "Und
wenn anfänglich die Schulmedizin uns nur ablehnend gegenüberstand,
bezahlen heute selbst einige gesetztliche Krankenkasse nach
erfolgreichem Therapie-Abschluss auf Antrag einen Zuschuss!"
|